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T-Systems: Druck vor der vierten Verhandlungsrunde

T-Systems: Druck vor der vierten Verhandlungsrunde

Warnstreiks in München, Traunstein, Weiden, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und Bamberg 30.05.2016

Vor der entscheidenden Verhandlungsrunde bei der Telekom-Tochter T-Systems (TSI) erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) noch einmal den Druck. Am Dienstag, den 31. Mai 2016 werden deshalb bundesweit Beschäftigte in den Aus-stand treten, und auch in Bayern werden rund 350 Beschäftigte an den T-Systems-Standorten München, Traunstein, Weiden, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und Bamberg die Arbeit niederlegen.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich in Bayern mehrere hundert Beschäftigte an den genannten Standorten an Warnstreiks beteiligt.

Die Tarifverhandlungen werden am Dienstag und Mittwoch in der vierten Runde in Darmstadt fortgesetzt. Der Verhandlungsauftakt wird von einer Protestkundgebung in Darmstadt von rund 1.000 Beschäftigten begleitet. Auch bayerische Streikende werden am 31. Mai mit Bussen nach Darmstadt reisen.

„Die Beschäftigten haben zum sehr guten Konzernerfolg beigetragen. Daraus sollten Wertschätzung und Teilhabe resultieren – die angekündigte Zumutung einer Null-Runde ist aber das glatte Gegenteil davon“, kritisierte Helmut Doser, Landesarbeitskampfleiter bei ver.di Bayern. „Es ist außerdem völlig inakzeptabel, vorhandene Beschäftigte mit Kündigungen zu bedrohen und parallel dazu Spezialisten zu suchen, die bei der T-Systems eingestellt werden können“, so Doser.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um fünf Prozent sowie eine soziale Komponente für untere Einkommensgruppen.