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WSA: Aktionen und Streiks möglich

WSA: Aktionen und Streiks möglich

Wasser- und Schifffahrtsverwaltung 17.01.2013

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Wasser-und Schifffahrtsverwaltungen (WSV) für Freitag, den 18.01., bundesweit zu Aktionen auf. In Bayern wird es in Regensburg, Nürnberg, Aschaffenburg, Würzburg und Passau zu Aktionen kommen. Die Gewerkschaft will damit der Forderung nach einem Tarifvertrag zur Absicherung der Beschäftigten im Zusammenhang mit der laufenden Reform der WSV Nachdruck verleihen. „Das Bundesinnenministerium verweigert sich seit langem Tarifverhandlungen. Unsere Geduld ist jetzt am Ende. Wenn nötig, werden wir auch streiken“, erklärte Norbert Flach, stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern.

Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung soll nach den Plänen des Ministeriums noch vor den Bundestagswahlen von einem massiven Umbau der Verwaltung und damit einhergehendem Stellenabbau begleitet werden. Insgesamt sollen von derzeit 12.000 Stellen etwa 25 Prozent, mindestens aber 2.500 Arbeitsplätze eingespart, Ämter zusammengelegt und eine neue Generaldirektion in Bonn geschaffen werden.

Im Zuge des Umbaus der WSV drohe den Beschäftigten eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen oder sogar der Verlust der Arbeitsplätze, betonte Flach. „Uns geht es bei den geforderten Tarifverhandlungen um den Erhalt der Arbeitsplätze und insbesondere auch um die Absicherung der Beschäftigten“, erklärte Norbert Flach. Mit den bevorstehenden Aktionen will ver.di auf deren besondere Lage aufmerksam machen und das Bundesinnenministerium an den Verhandlungstisch bringen.

Aktionen der Beschäftigten werden am 18. Januar 2013 an folgenden Standorten stattfinden (WSA = Wasser- und Schifffahrtsamt):

  • WSA Regensburg, Erlanger Str. 1, 10.45 Uhr
  • WSA Nürnberg,  Marientorgraben 1, 12.00 Uhr
  • WSA Aschaffenburg, Am Floßhafen, 13.15 Uhr
  • WSA Würzburg Schleuse, 12.45 Uhr
  • WSA Außenbezirk Passau, Neue Mitte, 11.00 Uhr