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Tarifrunde T-Systems: Warnstreiks in Bayern

Tarifrunde T-Systems: Warnstreiks in Bayern

Arbeitsniederlegungen in München, Nürnberg, Bamberg, Regensburg, Weiden, Landshut und Würzburg 11.05.2016

Vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 19.000 Beschäftigten von T-Systems (TSI) erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck auf den Arbeitgeber. Am Mittwoch, den 11. Mai 2016 finden in Bayern erste Warnstreiks in München, Nürnberg, Bamberg, Regensburg, Weiden, Landshut und Würzburg statt.

Seit Dienstag sind bundesweit ausgewählte Standorte des Unternehmens von Warnstreiks betroffen. Insgesamt werden bis Donnerstag, 12. Mai 2016 rund 1.500 Beschäftigte die Arbeit niederlegen, davon rund 200 Kolleginnen und Kollegen in Bayern. Am gleichen Tag werden die Tarifverhandlungen in Bonn fortgesetzt. In den vergangenen zwei Verhandlungsrunden war der Arbeitgeber zu keinen Zugeständnissen bereit.

Weniger noch - T-Systems wolle sich Einsparmaßnahmen von der Belegschaft bezahlen lassen, sagte ver.di Landesarbeitskampfleiter Helmut Doser: „Alles wird teurer, nur die Ausreden des Arbeitgebers werden billiger. Deswegen werden die Beschäftigten jetzt ein erstes Zeichen setzen, was sie von der Taktik des Arbeitgebers halten“, so Doser. „Die Beschäftigten der TSI haben mit ihrer Leistung zum guten Konzernergebnis beigetragen. Sie dürfen deshalb von der Lohnentwicklung im Gesamtkonzern nicht abgekoppelt werden“, forderte Helmut Doser.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Anhebung der Entgelte um fünf Prozent sowie eine soziale Komponente. Die Laufzeit  des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.