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Tarifabschluss im bayerischen Speditionsgewerbe

Tarifabschluss im bayerischen Speditionsgewerbe

Kräftiger Reallohngewinn durchgesetzt 21.11.2016

Am 17. November kurz vor Mitternacht konnten sich der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf einen weitreichenden Tarifabschluss einigen. „Mit diesem Tarifabschluss für das bayerische Speditions- und Logistikgewerbe und für die gesamte Paketbranche haben wir einen kräftigen Reallohngewinn für die Beschäftigten durchgesetzt“, betonte ver.di Verhandlungsführer Anton Hirtreiter.

Ergebnisse des Tarifabschlusses sind

  • eine Erhöhung der Löhne und Gehälter zum 1.1.2017 um 2,7 Prozent und
  • um weitere 2,2 Prozent zum 1.3.2018 sowie
  • eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung zu den gleichen Zeitpunkten um jeweils 30 Euro
  • Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate und kann erstmals zum 30.09.2018 gekündigt werden.

Geeinigt haben sich die Tarifvertragsparteien auch auf die Einführung von Betriebszugehörigkeitsstufen im Rahmen eines Stufenplanes für alle gewerblichen ArbeitnehmerInnen.

Am 1.3.2018 werden deshalb alle vom Tarifvertrag betroffenen Beschäftigten eine tabellenwirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter  von 4,9 Prozent auf ihren Lohnzetteln haben. Mit der stufenweise Einführung von Betriebszugehörigkeitsstufen ab 1.1.2018 werde dem Fachkräftemangel Rechnung getragen und es werde die Betriebstreue belohnt, so Hirtreiter.

Mit diesem Tarifabschluss haben die Tarifvertragsparteien auch rechtzeitig vor dem großen Weihnachtsgeschäft sichergestellt, dass alle Paketsendungen fristgerecht zugestellt werden können. „Der Nikolaus kann damit in diesem Jahr ungestört arbeiten“, sagte Anton Hirtreiter.