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Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Bayern werden ausgeweitet

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Bayern werden ausgeweitet

02.03.2018

In der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes ist nach dem erfolgreichen Warnstreikauftakt bei der Stadt Augsburg am gestrigen Donnerstag in der kommenden Woche auch in anderen Einrichtungen und Dienststellen in Bayern mit betrieblichen Aktionen bis hin zu befristeten Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Von den Arbeitsniederlegungen werden über die Woche verteilt neben verschiedenen Einrichtungen der Stadt Augsburg auch Dienststellen im Allgäu sowie in Niederbayern die Klinik in Bad Füssing betroffen sein. In Fürth findet am Freitag, den 09. März 2018 zur Mittagszeit eine Kundgebung statt.

„Wir wollen bis zur zweiten Verhandlungsrunde am 12. März 2018 in Potsdam den Druck auf die Arbeitgeber mit weiteren Nadelstichen langsam steigern, damit die Arbeitgeber von ihrer Hinhaltetaktik abrücken“, so der Tarifkoordinator von ver.di Bayern, Peter Hoffmann. „Wir werden dabei aber nur befristete Warnstreiks durchführen. Der Schwerpunkt wird noch auf betrieblichen Aktionen, wie z.B. Mittagspausenaktionen oder Infoständen, liegen, sodass die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger noch eher gering sein werden“, so Hoffmann.

ver.di fordert u.a. die Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6%, mindestens um 200 Euro und die Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten.