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Busfahrer streiken am 28.07. in Coburg und Würzburg

Busfahrer streiken am 28.07. in Coburg und Würzburg

27.07.2017

Nachdem der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) deutliche Lohnerhöhungen in der Lohntarifrunde ablehnt, ruft ver.di Bayern für Freitag, den 28. Juli die Busfahrer in Coburg und Würzburg zu einem zeitlich befristeten Streik auf. „Wir wollen dem LBO ein klares Signal senden, dass sie sich bewegen müssen“, erklärte Verhandlungsführer Manfred Weidenfelder von ver.di Bayern.

Mit Beginn der Frühschicht ab 4:00 Uhr sind die Beschäftigten der NVG Omnibusbetriebsgesellschaft Würzburg und der SÜC Bus und Aquarius GmbH Coburg aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen.

Es werde zu deutlichen Einschränkungen des ÖPNV in beiden Städten kommen, kündigte Weidenfelder an. Da aber in Würzburg die Straßenbahnen weiterhin fahren und in Coburg gut die Hälfte der Busfahrer noch unter den Tarifvertrag des kommunalen Nahverkehrs fallen, werde es vermutlich nicht zu totalen Ausfällen kommen, so Weidenfelder.

In einer Mitgliederbefragung hatten 85 Prozent der Befragten das bisherige Verhandlungsergebnis vom 30. Mai 2017 zwischen LBO und ver.di abgelehnt. „Mit dem Warnstreik wollen wir deshalb den LBO dazu bewegen, sich weiter auf unsere Ursprungsforderungen zuzubewegen“, sagte Weidenfelder.

ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um einen Euro/Stunde für ein Jahr, eine Erhöhung der Sonderzuwendung um 250 Euro und die Anerkennung der Berufsjahre bei Firmenwechsel.