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Allgemeinverbindlichkeit im Omnibusgewerbe

Allgemeinverbindlichkeit im Omnibusgewerbe

Lohndumping in Bayern gestoppt 29.01.2016

Der Tarifausschuss beim Staatsministerium für Arbeit und Soziales hat die Busfahrerlöhne im bayerischen Omnibusgewerbe für allgemeinverbindlich erklärt. Der Tarifausschuss folgte damit einem Antrag von ver.di Bayern und des Landesverbandes des bayerischen Omnibusgewerbes (LBO). „Wir konnten damit eine dem Mindestlohn vergleichbare absolute Untergrenze vereinbaren“, zeigte sich Manfred Weidenfelder von ver.di Bayern zufrieden.

Ab dem 01.01.2016 darf damit kein/e BusfahrerIn in Bayern unter 11,49 € (bzw. ab 01.04.2016 unter 11,65€) beschäftigt werden. Dabei gelten alle Zuschlagsregelungen wie im LBO Tarifvertrag Nr. 27 vereinbart.

Diese Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) gewährleistet nach den Worten Weidenfelders nun, dass Sicherheit und Zuverlässigkeit im Omnibusgewerbe nicht mehr gefährdet sind: „ Mit Lohndumping bekommt man nur schlechtere Qualität, denn gute Fahrer arbeiten nicht für Niedriglöhne. Diesen Negativkreislauf haben wir nun mit der AVE durchbrochen“, so Weidenfelder: „Qualifiziertes und gutes Personal bekommt man eben nur durch faire Bezahlung.“ Die AVE sei deshalb auch eine gute Nachricht für die Fahrgäste.