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Kita-Gipfel am 9.6. im Gewerkschaftshaus München

Kita-Gipfel am 9.6. im Gewerkschaftshaus München

08.06.2020

Nach dem Ende der Pfingstferien nächste Woche wird das Betretungsverbot in Kitas gelockert und die Kinderbetreuung ausge-weitet. „Um bestmöglich den Gesundheitsschutz zu verwirklichen, laden wir für den 9. Juni Vertreter*innen aus dem Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der Kommunalen Unfallversicherung zum Kita-Gipfel mit betrieblichen Interessenver-treter*innen der kommunalen Träger und der Wohlfahrtsverbände“, erklärte die Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern, Luise Klemens.

  • Der Kita-Gipfel findet statt am
    9. Juni 2020, 14 bis 17:30 Uhr
    DGB-Haus München, Schwanthalerstr. 64, Gr. Saal

Wie wichtig die Kinderbetreuung für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Kinder ist, werde gerade jetzt deutlich, berichtete die Leiterin des Fachbereichs Gemeinden bei ver.di Bayern, Dr. Brigitte Zach. Die Beschäftigten in der Kinderbetreuung seien in diesen Zeiten unverzichtbar. „Die Beschäftigten in der Kinderbetreuung leisten mit der Notbetreuung Großartiges. Ohne diese Leistung könnte unsere Gesellschaft nicht am Laufen gehalten werden“, so Zach.

Denn: der Gesundheitsschutz der Beschäftigten ist Gesundheitsschutz auch für die Kinder und Familien und damit für die Funktionstüchtigkeit der Gesellschaft. „Eine gute Planung und Umsetzung des Gesundheitsschutzes in Kitas liegen daher in unser aller Interesse, unabhängig von der Frage der kommunalen, kirchlichen, verbandlichen oder privaten Trägerschaft“, erklärte dazu der Leiter des Fachbereichs Gesundheitsdienste, Robert Hinke.

ver.di Bayern bietet mit diesem Kita-Gipfel einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch gemeinsam mit den betrieblichen Interessenvertreter*innen. Thema werde auch sein, welche Handlungsbedarfe sich aus den Erfahrungen ergeben und auf welche Weise sie innerhalb welcher Zeitschiene mittel- und langfristig projektiert werden können. „Aus den Worten der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Leistung und dem Dank müssen sich Taten entwickeln“, forderte Brigitte Zach.

Der Zutritt zum Veranstaltungsort ist aus Corona-bedingten Gründen nur für vorher angemeldete Personen möglich, die Zahl der Teilnehmenden ist stark begrenzt.