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    Bayern braucht eine sozial- und klimaverträgliche Mobilitätswende

    Bayern braucht eine sozial- und klimaverträgliche Mobilitätswende

    03.08.2021

    Das Bündnis „Sozialverträgliche Mobilitätswende“ fordert die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung zu entschlossenerem Handeln auf: Es ist möglich, gleichzeitig das Klima zu schützen und die Lebensqualität von Millionen Bürgerinnen und Bürgern spürbar zu verbessern. Dabei muss die Politik auch die Interessen der Beschäftigten im Mobilitätssektor in den Blick nehmen. Sie brauchen Sicherheit, Zukunftsperspektiven und mehr Mitbestimmung. Das Bündnis lädt nun für den 9. August zu einer Online-Pressekonferenz ein.

    Dem zivilgesellschaftlichen Bündnis gehören in Bayern Gewerkschaften (ver.di, DGB, IG Metall), Umweltverbände (BUND Naturschutz, VCD), Sozialverbände (VdK, AWO, SoVD) und die evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) an. Das Bündnis vertritt zusammen viele Millionen Menschen und signalisiert damit, dass weite Teile der Bevölkerung dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Mobilitätspolitik sehen.

    Bereits Mitte April hat das bundesweite Bündnis seine Handlungsempfehlungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende auf Bundesebene vorgestellt. Jetzt möchten wir den Fokus auf Bayern richten. Schließlich stellt die CSU mit Andreas Scheuer nicht nur den aktuellen Verkehrsminister, sondern ist beispielsweise auch für viele unnötige Straßenbauprojekte im Freistaat verantwortlich. Gleichzeitig werden der öffentliche Verkehr und die Fahrradinfrastruktur seit Jahrzehnten sträflich vernachlässigt, konkrete Finanzierungszusagen von der bayerischen Staatsregierung gibt es hier nicht.

    Im Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:
    Richard Mergner, BN-Landesvorsitzender
    Nicole Schley, Vorsitzende AWO Bayern
    Johann Horn, Bezirksleiter IG Metall Bayern

    Rückmeldung über Ihre Teilnahme bitte an:
    felix.haelbich@bund-naturschutz.de
    oder
    Tel. 089 514697611