Deutsche Post: Beteiligung an Warnstreiks „überragend“

Pressemitteilung vom 27.01.2023

Am heutigen Freitag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Warnstreiks bei der Deutschen Post AG (DPAG) noch einmal deutlich und erfolgreich ausgeweitet. Insgesamt wurden heute Beschäftigte in 68 Zustellstützpunkten/ Paketzustellbasen sowie im Paketzentrum Günzburg in den Streik gerufen. „Die Streikbeteiligung in Bayern war dabei wie in der ersten Streikwelle überragend und liegt nach wie vor bayernweit über 80 Prozent“, berichtete David Merck von ver.di Bayern.

Betroffen waren u.a. folgende Zustellbereiche: Göggingen, Fuchstal, Altenstadt, Sulzberg, Weilnau, Kempten, Sonthofen, Göggingen, Ingolstadt, Mainburg, Peterhausen, Wartenberg, Unterschleißheim, Eggenfelden, Fürstenfeldbruck, ZSP München 40, Weilheim, Höchstadt, Langenzenn, Büchenbach, Weißenburg, Feucht, Herzogenaurach, Schwabach, Markt Bibart, Rothenburg, Pegnitz, Schwarzenbruck, Feuchtwangen, Dinkelbühl, Forchheim, Auerbach, Igensdorf, Weiden, Erlangen, Schwandorf, Parsberg, Cadolzburg, Altdorf, Treuchtlingen, Sulzbach Rosenberg, Straubing, Patersdorf, Grafenau, Bogen, Landau a.d.Isar, Vilshofen, Plattling, Aufhausen, Waldkirchen, Hutthurm, Metten, Regensburg, Kelheim, Furth im Wald, Nittendorf, Bad Kissingen, Wertheim, Werneck, Haßfurth, Makrheidenfeld, Würzburg, Bamberg, Sonneberg, Kirchenlamitz, Naila, Selb und Marktredwitz.

Weitere Warnstreiks sind nicht ausgeschlossen.

ver.di fordert für die 160.000 Tarifbeschäftigten der DPAG:

  • 15 Prozent mehr Lohn
  • 200€ mehr pro Monat für die Auszubildenden und dual Studierenden
  • Die Fortschreibung der Postzulage für die 23.000 Postbeamtinnen und Postbeamten
  • Die Laufzeit der Tarifeinigung soll 12 Monate betragen.