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Tag des öffentlichen Dienstes

Tag des öffentlichen Dienstes

23.06.2020

Zum „Tag des öffentlichen Dienstes“ am 23. Juni 2020 fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mehr Anerkennung und Respekt für die Beschäftigten. „Öffentliche Dienstleistungen sichern Lebensqualität und ermöglichen Chancengleichheit, Bildung, Mobilität, kulturelle und persönliche Entwicklung. Sie sind systemrelevant und brauchen eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung. Der Öffentliche Dienst ist verlässlich und unverzichtbar“, betonte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Der Tag des Öffentlichen Dienstes wurde im Jahre 2003 von den Vereinten Nationen (UN) eingeführt.


Der UN-Tag des öffentlichen Dienstes ist eine gute Gelegenheit, den öffentlichen Dienst und seine Leistungen in den Vordergrund zu rücken. Das geschieht in Bayern in verschiedenen Corona-angepassten Aktionen in etlichen Städten und Gemeinden in Bayern. „Der öffentliche Dienst und mit ihm die öffentliche Daseinsvorsorge ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Nur so ist der Staat in der Krise handlungsfähig und sichert die Versorgung und Aufrechterhaltung lebenswichtiger Güter und Dienstleistungen“, erklärte die Leiterin des Fachbereichs Gemeinden bei ver.di Bayern, Dr. Brigitte Zach.

Zum Schutz der Handlungs- und Arbeitsfähigkeit dieser Gesellschaft wurden in Zeiten des Kontaktverbots die Arbeit umgestellt und die Dienstleistungen oftmals unter erschwerten Bedingungen, wie z.B. in Kitas, zur Verfügung gestellt.

Gerade jetzt gehe es darum, die Beschlüsse der Bundesregierung so schnell wie möglich umzusetzen. Wegen der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen und Familien auf die Arbeit der Verwaltungen, der Ordnungsbehörden und der Jobcenter angewiesen. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben flexibel und solidarisch die in der Krise stark geforderten Arbeitsbereiche unterstützt. „Deshalb verdienen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes Respekt und Anerkennung“, so Zach.

Respekt und Anerkennung dürften sich aber nicht in Klatschen und Applaus erschöpfen. „Hier müssen auch personelle Ausstattung, Arbeitsbedingungen und Entgelte angepasst werden“, forderte Zach.