Pressemitteilungen

Recht auf Arbeit für Geflüchtete

Recht auf Arbeit für Geflüchtete

09.12.2021

ver.di Bayern mahnt anlässlich des Tages der Menschenrechte Verbesserungen bei den Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete an. „Auch das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht. Viel zu häufig bleiben aber Geflüchtete und Asylbewerber*innen in den Netzen unserer Bürokratie hängen“, kritisierte Linda Schneider, stv. Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern.

Geflüchtete leben seit oft vielen Jahren in unserem Land. Sie könnten arbeiten, aber meist dürfen sie es nicht, solange ihr Aufenthaltsstatus nicht abschließend geklärt ist. „Wir teilen die Einschätzung des Bayerischen Flüchtlingsrates, dass der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP hier positive Ansätze bietet. Aber auch jetzt schon könnten wesentlich mehr Geflüchtete in Arbeit kommen, wenn dies in Bayern nicht häufig durch die Verwaltungspraxis unterlaufen würde“, kritisierte Schneider.

In diesem Zusammenhang unterstützt ver.di Bayern auch zwei Veranstaltungen:

Zum einen eine Demonstration am Samstag, den 18. Dezember, zugunsten einer Arbeitserlaubnis für die Geflüchteten aus Sierra Leone, die in München in einem Protestcamp ausharren. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Gärtnerplatz.

Und am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte selbst, führen der ver.di-Arbeitskreis gegen rechts und der Landessprecherrat der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di Bayern an vier Plätzen in der Innenstadt Münchens eine öffentliche Kunstaktion durch. Anbei der Steckbrief, mit dem die Künstler*innen ihr Projekt vorstellen.

Odeonsplatz      14.00 Uhr bis 14.20 Uhr
Stachus:             14.40 Uhr bis 15.10 Uhr
Marienplatz:      15.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Sendlinger Tor: 16.20 Uhr bis 16.50 Uhr.