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Streiks bei Postbank werden ausgeweitet

Streiks bei Postbank werden ausgeweitet

Neben Filialvertrieb AG nun auch Postbank AG und PB Firmenkunden AG im Streik 14.03.2015

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft am Montag, den 16. März 2015 alle Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG, Postbank AG und PB Firmenkunden AG in München zum ganztägigen Warnstreik auf.

Von 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr versammeln sich die Beschäftigten vor dem Gebäude der Postbank München, Bayerstr. 49, zu einer Kundgebung, um für einen umfassenden Kündigungsschutz und weitere Tarifforderungen zu demonstrieren. Zu den Beschäftigten sprechen

  • Eric Stadler – BR-Vorsitzender München, Mitglied der Verhandlungskommission und Mitglied des Postbank Aufsichtsrats sowie
  • Otto Pflaume – Betriebsrat, Betriebsgruppensprecher Postbank Filialvertrieb, Streikleiter.

Gerne stehen beide Redner nach der Kundgebung für Interviews zur Verfügung.

Bereits seit 02. März befinden sich bundesweit die Postbank Filialvertrieb AG sowie auch die Postbank im Streik. In München und Umland waren von 92 Filialen 27 im Streik. Insgesamt haben die Beschäftigten hier 41 Tage die Arbeit niedergelegt. Zum Großteil waren die Filialen tageweise komplett geschlossen. Auch am Montag werden mehrere Filialen im Münchner Stadtgebiet geschlossen bleiben.

Voraussichtlich sind dies:

  • Sendling (Partnachplatz)
  • Bergmannstraße
  • Laimer Platz (Gotthardstr.)
  • Angererstraße
  • Leopoldstraße
  • Sonnenstraße und
  • Romanplatz

Hintergrund zur Tarifrunde:
Bisher sind die durchgeführten Verhandlungsrunden ergebnislos geblieben. Für die 9.500 Beschäftigten des Postbank Filialvertriebs gab es in der dritten Verhandlungsrunde weder ein verbessertes Gehaltsangebot noch ein Angebot zum Kündigungsschutz. Für die 2.700 Beschäftigten der Postbank AG, die Firmenkunden AG und die BHW-Gruppe waren die Arbeitgeber auch in der zweiten Runde nicht bereit, über einen Vorruhestand mit Rechtsanspruch, geschweige denn den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2020 zu reden.