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Postbank Filialvertrieb AG: Warnstreiks in Regensburg

Postbank Filialvertrieb AG: Warnstreiks in Regensburg

"Die Arbeitgeber haben diese Warnstreiks durch ihre starre Verweigerungshaltung provoziert“ 10.03.2015

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Beschäftigte aus drei Filialen der Postbank Filialvertrieb AG in Regensburg zum Warnstreik am Dienstag, dem 10. März aufgerufen. "Die Arbeitgeber haben diese Warnstreiks durch ihre starre Verweigerungshaltung provoziert“, erklärte Tina Scholze von ver.di Bayern.

Hintergrund ist, dass auch die dritte Verhandlungsrunde letzte Woche ergebnislos blieb. Für die Beschäftigten des Postbank Filialvertriebs gab es weder ein verbessertes Gehaltsangebot noch ein Angebot zum Kündigungsschutz.

ver.di fordert für die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020, eine Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau und die Weiterführung der Postbankzulage.

Die Spekulationen um Verkauf, Teilverkauf oder Börsengang verursachen in der Belegschaft Unsicherheit und Angst um die Arbeitsplätze. „Die Arbeitgeber haben es versäumt, hier mit einem Angebot ein positives Signal zu setzen und für Ruhe und Klarheit bei den Beschäftigten zu sorgen“, erklärte Scholze.