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Kommunalwahlen Bayern: Der Sonntag muss geschützt bleiben

Kommunalwahlen Bayern: Der Sonntag muss geschützt bleiben

06.03.2020

Sonn- und Feiertage sind eine der wichtigsten Zeitanker unserer Gesellschaft. Trotzdem erleben wir zum Teil rechtswidrige und sinnfreie Sonntagsöffnungen im Handel. „Unsere bayerischen Kommunen brauchen deshalb einen geschützten Raum für freie Zeit. Mindestens die Sonn- und Feiertage“, forderte die Landesbezirksleiterin von ver.di Bayern, Luise Klemens.

Shopping um jeden Preis dürfe es nicht geben, so Klemens: „Denn den Preis dafür bezahlen nicht nur die Beschäftigten im Einzelhandel, sondern wir alle.“

Wir bezahlen es

  • mit dem völligen Zerfasern unserer gesellschaftlichen Kontakte,
  • mit dem Zerfall der Vereine,
  • mit der Unvereinbarkeit des Familienlebens,
  • mit dem Zerfall der soziokulturellen Zusammenhänge.

„Eine solcherart auseinanderdriftende Gesellschaft wird über kurz oder lang einen gesellschaftlichen Burn-Out erleiden“, befürchtet die bayerische ver.di-Chefin. Es gehe um den wichtigsten Zeitanker unserer Gesellschaft, den eine verantwortliche Kommunalpolitik nicht preisgeben dürfe.

„Und deshalb wollen und müssen wir bei den Kommunalwahlen am 15. März unsere Heimat mitgestalten – indem wir die Verantwortung für unsere unmittelbare Lebenswelt nur in die Hand solcher Stadt- und Gemeinderäte geben, die für ein faires, soziales und solidarisches Miteinander stehen“, appellierte Luise Klemens an die bayerischen Wähler*innen.

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… dass der Sonntag geschützt bleibt!

Wählen wirkt! Ihr entscheidet. Am 15. März.