Deutsche Post: Warnstreiks noch einmal ausgeweitet

Pressemitteilung vom 28.01.2023

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am heutigen Samstag die Warnstreiks bei der Deutschen Post AG (DPAG) in Bayern noch einmal deutlich ausgeweitet. Insgesamt befanden sich Zustellerinnen und Zusteller in knapp 70 Zustellstützpunkten in Bayern sowie Beschäftigte des Paketzentrums Günzburg am heutigen Samstag im Streik. „Sie unterstützten damit die notwendige, gerechte und machbare Forderung nach einer Lohnerhöhung von 15 Prozent bei der DPAG“, erklärte David Merck von ver.di Bayern.

Der Arbeitgeber DPAG hat in zwei Verhandlungsrunden mit drei Verhandlungstagen bisher kein Tarifangebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden am 08.02 und 09.02. fortgeführt. „Wir erwarten dort endlich ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber“, forderte Merck.

ver.di fordert für die 160.000 Tarifbeschäftigten der DPAG:

  • 15 Prozent mehr Lohn
  • 200€ mehr pro Monat für die Auszubildenden und dual Studierenden
  • Die Fortschreibung der Postzulage für die 23.000 Postbeamtinnen und Postbeamten
  • Die Laufzeit der Tarifeinigung soll 12 Monate betragen.