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Aktionen im öffentlichen Dienst beginnen

Aktionen im öffentlichen Dienst beginnen

„Bewegung in die Verhandlungen bringen“ 04.04.2016

Nach dem ergebnislosen Verlauf der Auftaktverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen macht ver.di jetzt schon vor dem zweiten Verhandlungstermin Anfang kommender Woche Druck auf die Verhandlungen. „Wir wollen die Arbeitgeber schneller zu konstruktiven Verhandlungen bewegen. Deshalb beginnen wir schon am Dienstag mit Arbeitsniederlegungen. Außerdem finden zahlreiche Aktionen unterhalb der Warnstreikebene statt. Mit diesen Nadelstichen hoffen wir, Bewegung in die Verhandlungen zu bringen“, erklärte der stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, Norbert Flach.

Neben Stadtverwaltungen und städtischen Einrichtungen werden Kliniken, Stadtwerke und Einrichtungen des Bundes betroffen sein. Die Warnstreiks würden nicht über die Dauer eines halben Tages hinausgehen, erläuterte Flach.

Aktionen werde es in ganz Bayern geben. Betroffen sein werden neben Dienststellen in München und Nürnberg unter anderem Einrichtungen in Augsburg, Bayreuth, Marktredwitz, Regensburg und Schwandorf.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde die Erhöhung der Einkommen um 6 Prozent - und wehrt sich vehement gegen von der Arbeitgeberseite geforderte Eingriffe in die zusätzliche Altersversorgung. „Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die öffentlichen Arbeitgeber von ihrer sozialpolitischen Geisterfahrt bei der Altersversorgung Abstand nehmen“,  erklärte Norbert Flach zu dieser Frage.